Archiv für die Kategorie „Gesundheit & Medizin“

Ich möchte alle Reisenden bitten, sich nicht ohne kompletten Impfschutz ins Flugzeug zu setzen. In Uganda gibt es Erkrankungen, die es dank jahrzehntelanger konsequenter Impfkampagnen in der deutschen Bevölkerung nicht mehr gibt. Ich werde immer wieder gefragt, was ich empfehle.

Dazu kann ich nur raten, alles, was es bei uns standardmäßig gibt (Tetanus, Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Polio, Diphtherie) zu impfen plus zusätzlich Hepatitis A und B, Gelbfieber sowie Tollwut.

Lasst euch dazu auch von einem Tropenmediziner oder erfahrenen Hausarzt beraten. Siehe dazu auch die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. 

Es geht nicht nur um das Risiko selbst zu erkranken. 

Wir dürfen nicht vergessen, was passiert, wenn wir vor Ort Schwangere und kleine Kinder beispielsweise mit Masern infizieren…wer trägt die Verantwortung für die schrecklichen Folgen, das lebenslange Leiden der Betroffenen und deren Familien? Woher kommt dann die Fürsorge, der Rollstuhl, die Medizin und und und?
In meinem Kindergarten und in meinem Haus möchte ich daher keine Gäste ohne Impfungen haben! Auch unsere Vereinskinder und deren Familien sollen geschützt werden.

Danke für euer Verständnis!

Zaina hat Zahnweh

Unsere Jahrespraktikantin  des Birungi-Kindergartens Zaina hatte eine geschwollene linke Gesichtsseite. Auf Nachfrage gestand sie mir, schon seit Weihnachten Zahnweh zu haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wasser aus dem Wasserhahn kann nicht getrunken werden! Nachdem man das Wasser abgekocht hat, kann man es aber unbedenklich trinken. Dabei ist der Geschmack anfangs etwas seltsam, man gewöhnt sich jedoch schnell daran.

Zähneputzen ist mit dem Wasser aus dem Hahn möglich und hat mir noch keinerlei Probleme bereitet.

Das Problem mit dem Trinkwasser in Uganda ist, dass es ansonsten nur Wasser in Plastikflaschen verschiedener Größen gibt und diese nach Gebrauch auf dem Grundstück verbrannt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im Juli 2013 ist es endlich soweit, ich verbringe einige Tage in der Buluba –Community.

Eine Freundin ist eine „Little Sister Of St.Francis“, also eine Ordensschwester. Wir sind seit Jahren eng befreundet und beide sehr beschäftigt. Manchmal müssen wir uns 2 Wochen im Voraus verabreden um uns zu treffen. Für die „Working-Class“ ist es hier nicht anders als in Europa.

Sie leitet seit über einem Jahr ein Krankenhaus mit großem Drumherum, das heißt es gibt ein Krankenhaus mit einer Frauen, Männer, Kinderabteilung, Geburtsstation, eine HIV-Klinik, Häuser für ehemalige Leprakranke, Tuberkulosestation, Physiotherapie und Orthopädie – die Buluba-Community. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das ist die große Frage!

Ja oder Nein, Medikamente nehmen über lange Zeit oder Malaria (vielleicht) bekommen  mit Kranksein und allem Drum und Dran?

Es gibt darauf nicht die richtige Antwort. Jeder Reisende muss das für sich selbst entscheiden, welche Mittel er einnimmt. Ich möchte nur Empfehlungen und Erfahrungen weitergeben. Ist es eine Urlaubsreise, sollte Prophylaxe eingenommen werden – ist es ein längerer Aufenthalt, kann die Prophylaxe weggelassen werden. Diesen Beitrag weiterlesen »