Eine schöne und unkomplizierte Abwechslung zum Alltag in Bukaya (Jinja District) bietet ein Ausflug zu den Sipi Falls. Diese liegen an den Nordwest- Hängen des erloschenen Riesenvulkans Mount Elgon, eingebettet in eine schöne Berglandschaft in rund 1750 m Höhe im Osten Ugandas. Hier ist die Luft noch klar, die Nächte kühl, weder Hunde noch Priester mit Riesenlautsprechern stören die Nachtruhe.

Die Fahrt mit unserem Driver Aaron führt uns von Bukaya (Jinja District) nach Iganga und von dort aus nach Tororo, Mbale und nach Sipi.

In Tororo kann der Hausberg, der „Tororo-Rock“ bestiegen werden, von welchem man eine sehr schöne Fernsicht haben soll. Da wir erst in der Mittagshitze die Zufahrt zum Startpunkt des Aufstiegs gefunden hatten (diese liegt auf der Rückseite des Bergs) haben wir vom Aufstieg Abstand genommen und haben uns auf den Weg nach Mbale gemacht.

Wer also den Tororo-Rock ersteigen will sollte nicht zu spät in Bukaya (Jinja) losfahren; die Fahrzeit beträgt ca. 1,5 Std.

Wir fahren weiter über Mbale direkt nach Sipi. Dort mieten wir uns in „Noah‘s Ark“ ein, ein kleines einfaches, aber sauberes Hotel mit wenigen Zimmern- allerdings nichts für Warmduscher.

Hier gibt es eine Art Hochsitz, auf dem man sein Feierabendbierchen trinken und einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachten kann.

Die Wandertour am nächsten Tag zu den 3 Fällen haben wir clever unterteilt: Morgens zeigt uns unser Guide William die ersten beiden 56 u. 75 m hohen Fälle und nach einer ausgiebigen Mittagspause erkunden wir auch noch den dritten 99 m hohen Fall. Landschaft und Fälle sind wirklich beeindruckend schön und an jeder Ecke wartet ein neues Fotomotiv.

Der Tag verabschiedet sich mit einem wunderbaren Sonnenuntergang. Auf dem Heimweg planen wir einen Abstecher zu den Felsenmalereien bei Kakoro. Deshalb fahren wir auf der Straße Mbale-Sarotti erst ein paar Kilometer Richtung Norden, um dann in Nakaloke nach links (Richtung Westen) abzubiegen. Nach ca. 13km erreichen wir Kakoro. Vor dem Dorf sehen wir auf der rechten Seite 2 auffällige Steinhügel. Das ist es, da müssen wir hin! Da es keine Möglichkeit gibt nah an diese Steinhügel heranzufahren, kann man das Auto auch direkt stehen lassen und zu Fuß gehen. Hier erwartet uns von der Eiszeit glattgeschliffene Felsen, auf die ein Riese weitere Steinblöcke willkürlich abgelegt zu haben scheint. Einzig bunte Eidechsen scheinen sich in dieser kargen Umgebung wohlzufühlen.

Zahlen, Daten Fakten:

  • Entfernung: Bukaya (Jinja District) – Sipi ca. 200km; reine Fahrzeit ca. 3,5 Std.
  • Hotel: Noahs Ark DZ HP 240.000 UGX, Tel. 0772646364 (keine warme Dusche), gegenüber liegt die Sipi River Lodge HP 136 $
  • Fahrer: ca. 250.000 UGX/Tag
  • Benzin: ca. 250.000 UGX
  • Guide:  William 25.000 UGX

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