In diesem Artikel gebe ich Ihnen einen kleinen Überblick, wie Sie am besten – und sichersten- mit Gepäck in Uganda reisen. Es gibt die Möglichkeit außerhalb des gemieteten Autos mit Bussen, Matatus, Costas oder Bodda-Boddas unterwegs zu sein.

Das Bodda-Bodda ist ein Moped-Taxi und kleineres Gepäck kann problemlos als Rucksack auf dem Rücken oder auch zwischen Fahrer und Mitfahrer geklemmt transportiert werden. Die Fahrer sind es auch gewöhnt, das Gepäck während der Fahrt zwischen sich und den Lenker zu klemmen. Größere Mengen können mit Gurten festgezurrt werden. Mit dem Bodda-Bodda wird neben Personen alles nur erdenkliche transportiert: von Tieren über Bettgestelle oder Wasserkanistern.

Matatus sind die Kleinbusse, die bis zu (unvorstellbare) 18 Menschen und Unmengen von Gepäck aufladen. Außerdem wird das Dach voll geladen.

Hier rufe ich – wie bei allen Verkehrsmitteln- die Reisenden zur Vorsicht auf:

Niemals das Gepäck aus der Hand geben, sondern es auf dem Schoß behalten oder vor die Füße stellen!

Das Angebot, die Reiserucksäcke auf das Dach zu binden, ist zwar gut gemeint, aber bei all  den vielen Stopps sind das die auffälligen, untypischen Stücke auf dem Dach. Daher können die Rucksäcke  verschwinden, ohne dass der Fahrer oder irgendwer etwas mitbekommt.

Alle zusätzlichen Dinge wie Smartphones oder Fotoapparate sollten nicht zur Schau gestellt werden (genauso wie auffälliger Schmuck oder Uhren). Wenn aus dem Fenster heraus fotografiert wird, kann es passieren, dass der Apparat aus der Hand geschlagen wird. Nicht nur wegen Diebstahls,  sondern auch weil Menschen sich ungefragt fotografiert fühlen.

Costas sind kleine Reisebusse und machen das Reisen recht angenehm. Sie fahren die etwas längeren Strecken, wie z.B. von Kampala- Jinja. Die Matatus fahren eher im Nahverkehr.

Bei größeren Reisen kann ein Fernbus – Coach genannt- genutzt werden. Sie fahren nicht nur durch das ganze Land, sondern auch von Uganda aus nach Ruanda, Kenia, Tansania oder in den Kongo.

Aber auch hier gilt: bitte auf das Gepäck achten und es nah bei sich haben. Bei mir hat sich  ein Anbinden an den Arm oder ein Bein bewährt. Das habe ich in Indien gelernt, während Nacht- und Tagreisen im Zug.

Ein paar einfache Regeln:

  • Überall auf das Gepäck achtgeben!
  • Keine teuren Koffer oder Rucksäcke zur Schau stellen!
  • Überhaupt nichts zur Schau stellen und Aussehen, Schmuck, Gepäck immer überdenken!

Kommentieren