Archiv für Oktober 2014

Mein Rat: so viele Papiertaschentücher aus Deutschland mitbringen wie möglich!

Die Ugander benutzen Stofftaschentücher. Diese sind sehr günstig auf dem Second-Hand-Markt zu erwerben. Wer also darauf umsteigen möchte, kann das versuchen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Wäsche in der Regel von Hand gewaschen werden muss! Wer es nicht selbst erledigt und ein Hausmädchen für diese Arbeit hat, sollte es sich dennoch überlegen.

Papiertaschentücher, so wie wir sie kennen, habe ich bisher nur in großen Supermärkten in Kampala entdeckt.  Wem seine Tempos also ausgehen, der muss auf Toilettenpapier oder Servietten umstellen.

Servietten gibt es in den Supermärkten der Städte in weiß oder kariert, sie eignen sich zum Naseputzen oder für ihren eigentlichen Zweck. Wer es von zu Hause gewohnt ist, eine Serviette zu nutzen, findet welche.

Außerdem: In den Touri-Shops gibt es schöne Motiv-Serviettenständer, so dass der Tisch gedeckt werden kann.

Meine Empfehlung gleich vorneweg: Immer eine Rolle dabei haben!

Es gibt unterschiedliche Arten von Toiletten in Uganda. Die übliche Variante in den Dörfern ist der Garten. Bestimmte Stellen im Garten dienen als Toilette und nach dem Geschäft wird etwas Erde oder Grünzeug darüber gestreut.

In den Slums gibt es keine Plätze dafür und die Notdurft wird überall verrichtet und es stinkt dementsprechend. Die Rinnsale von Urin fließen als Bäche zwischen den Hütten hindurch.

In den Städten haben die meisten Häuser Außentoiletten mit Loch im Boden, also ein Betonhaus ohne Licht oder Fenster mit einem Loch im Boden, über welches man sich zur Benutzung hockt.

In moderneren Häusern oder Restaurants gibt es „Western Toilets“, die wie unsere deutschen Toiletten funktionieren (wenn Wasser da ist).

Sollte also ein gelber Kanister daneben stehen, bedeutet das: Diesen Beitrag weiterlesen »