Gemüse, Fleisch, Gewürze, Mahlzeiten und Getränke

Der Speiseplan in Uganda ist nicht allzu vielfältig. Die Nahrungsmittel wiederholen sich und auch die Varianten sie zuzubereiten, sind gering. Aber der Ausländer gewöhnt sich daran, sofern er sich dem ugandischen Speiseplan anpassen will.

Wenn nicht, gibt es in den größeren Städten Supermärkte und speziell in Kampala sehr große Supermärkte, in denen wirklich alles zu kaufen ist, was wir in Europa auch essen. Allerdings ist der Preis dementsprechend hoch und so bleiben Nudeln mit Soße oder Käse eher die Ausnahme. Entwicklungshelfer und Europäer, die tiefer im Landesinneren leben, decken sich regelmäßig in Kampala oder in Jinja ein und nehmen sich Vorräte mit in ihre Einsatzorte. In Kampala und auch anderen größeren Städten, sowie in den Lodges der Nationalparks gibt es die Möglichkeit „ausländisch“ zu essen, wie Pizza, Burger, Pommes und dergleichen.

Zurück zum ugandischen Essen – ich werde einige typische Mahlzeiten aufzählen und informieren und den englischen Ausdruck aufführen:

Bohnen und Maisbrei/ Posho and Beans

Fladen/ Chiapati

Rührei im Fladenbrot/ Rolex

Wurzel/ Kassawa

Süßkartoffel mit Erdnusssoße/ Sweet Potatoes with Peanutsauce

Kochbananen/ Matoke

Ziege/ Goat

Huhn/ Chicken

Schwein/ Pork

Reis/ Rice

Fisch/ Fish zum Beispiel Tilapia

Spinat/ Green Leaves

Auberginen/ Eggplants

 kleines grünes tomatenähnliches Gemüse/ Eggplants

Gemüse:

 Tomaten, Gurken, Weißkohl, Möhren, Kartoffeln (werden dort als Gemüse gegessen), Bohnen in weiß und rot, Kochbananen, Paprika, Zwiebeln, Avocado, Kürbis, Süßkartoffeln, Erdnussmehl oder Erdnusscreme für Soße, Ingwerwurzel

Obst:

 Süße Bananen, Mango, Ananas, Orangen in Grün und Orange, Limetten, Papaya

In den Schulen, an vielen Arbeitsplätzen und Ausbildungsinstituten gibt es täglich Bohnen mit Maisbrei und manchmal mit Reis. Der Maisbrei ist weiß und hat keinen Eigengeschmack, macht aber satt. In den ugandischen Familien der ärmeren Bevölkerungsschicht gibt es nur eine Mahlzeit am Tage und die gibt es abends. Je nach finanzieller Möglichkeit gibt es morgens Maisbrei mit Wasser gekocht.

Welches Wasser kann ich trinken?

Getränke: Wasser aus der Leitung, dem See oder dem Brunnen, es muss IMMER abgekocht werden – dann kann man es trinken. Im Supermarkt gibt es Wasser in Plastikflaschen, das ist dann allerdings ein großes Umweltproblem, da ALLE Flaschen verbrannt werden im eigenen Garten oder vor dem Haus. Das sollte man sich also gut überlegen!

Die Ugander trinken in der Regel schwarzen Tee und abgekochtes Wasser.

ALKOHOL gibt es natürlich auch, da es einige Brauereien im Land gibt, die das Bell-Beer oder Nile-Special herstellen. Welches Bier jemand mag, muss er herausfinden. Ich mag am liebsten das Tusker aus Kenia.

In Uganda wird ein Schnaps hergestellt, der Waragi heißt, das ist gut zum Mixen mit Cola.

Cola gibt es tatsächlich bis tief ins Landesinnere, steht in Kühlschränken ohne Strom und muss halt warm getrunken werden. Manchmal bleibt einem nichts anderes übrig, da weder Wasser noch sonst ein Getränk zu bekommen ist. Aber Cola ist da!

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